Pastoralbüro

St. Dionysius

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1. Kölner SingPausen Konzert

10. Juli 2019 in der Circushalle des Lino Clubs

 

Komm und sing mit uns, sing mit uns unser Lied!“, tönt es aus 350 Kehlen, und das mit richtig Power,  obwohl es noch sehr junge Kehlen sind: Erst- und Zweitklässler der vier Grundschulen in Longerich und Lindweiler halten Einzug ins Zirkuszelt des Lino-Clubs.

 

 

 

 

Sehr kräftig, aber trotzdem sehr sauber singen sie. Gelernt haben sie das in der „SingPause“. Und die funktioniert so: Zweimal in der Woche kommen ausgebildete Singleiterinnen jeweils 20 Minuten in die Schulklassen und erarbeiten mit den Kindern singend musikalische Grundkenntnisse und ein breites internationales Liedrepertoire. “Le coq est mort“ (Der Hahn ist tot) ist denn auch das zweite Lied, das die Kleinen schmettern. Und weiter geht’s mit anderen Tierliedern: „Der Gummibär“, „Zwei kleine Wölfe“ und sogar einem Lied auf Türkisch. Und es ist richtig Bewegung auf der Bühne. Zu jedem Lied gibt es eine kleine Choreographie. Besonders lustig ist das beim „Kamel, das gern Cha-Cha-Cha tanzt“.

Das Außergewöhnliche an der SingPause ist, dass sie alle Kinder fördert und nicht nur musikalisch besonders begabte. Und: Sie ist für alle Kinder kostenlos! Aber es gibt sie nicht umsonst. Die Singleiterinnen werden für ihre Arbeit bezahlt. Das tut derzeit „unisono – Förderverein für Musik in Longerich/Lindweiler e. V.“, unterstützt von Sponsoren.

„unisono“-Vorsitzender Manfred Kraus erklärt seine Vision: „Wir beginnen in Longerich und Lindweiler. Aber ich möchte, dass eines Tages alle Kölner Kinder mit der SingPauseKöln die musikalischen Grundlagen erlernen.“ Und Kirchenmusikerin Maria Bennemann ergänzt: „Das ist auf lange Sicht die ideale Nachwuchsförderung für all die Chöre, die sich darüber beklagen, dass keine jungen Menschen nachkommen.“

Wenn man sieht, wie begeistert die Kleinen bei der Sache sind, als sie singen „Das Lama, das Lama, das fliegt nach Yokohama“, braucht man sich darüber keine Sorgen zu machen. Und als sich am Schluss die Singleiterinnen umdrehen, damit auch das Publikum beim gemeinsamen „Besuch im Zoo“ richtig mitmacht, muss es sich schon mächtig anstrengen, um nicht von den Kleinen übertönt zu werden.

 

Text: Winfried Kappert